Das vom Kulturzentrum der Deutschen in Usbekistan „Wiedergeburt“ durchgeführte Projekt „Häusliche Pflege“ zielt darauf ab, alleinstehende Angehörige der deutschen Minderheit zu unterstützen, die vor dem 1. April 1956 geboren wurden. Im Rahmen des Projekts erhalten die Leistungsempfänger die notwendige Hilfe im Alltag: Sozialarbeiter helfen bei der Reinigung der Wohnung, beim Wäschewaschen, beim Einkaufen und bei anderen alltäglichen Aufgaben, die im fortgeschrittenen Alter besonders schwierig werden.
Für viele Projektteilnehmer bedeutet diese Hilfe nicht nur die Lösung alltäglicher Probleme, sondern auch die Möglichkeit, Fürsorge, Aufmerksamkeit und die Gewissheit zu spüren, dass sie mit ihren Schwierigkeiten nicht allein gelassen werden.
Eine der Empfängerinnen des Projekts ist die 85-jährige Irina Leonidowna Schdanowa.

Mit aufrichtiger Herzlichkeit berichtet sie von der Unterstützung, die sie vom Kulturzentrum erhalten hat: „Ich möchte der Leitung des Kulturzentrums der Deutschen in Usbekistan ‚Wiedergeburt‘ meinen aufrichtigen Dank für die einfühlsame und aufmerksame Betreuung aussprechen. Im Jahr 2025 erhielt ich finanzielle Unterstützung für die Kosten einer Operation zur Entfernung des Grauen Stars. Jetzt helfen mir Sozialarbeiter, die für mich zu einer großen Stütze im Alltag geworden sind. Diese aufmerksame Haltung und Fürsorge zeugen von dem aufrichtigen Wunsch, Menschen zu helfen. Dafür bin ich sehr dankbar!“
Die Geschichte von Irina Leonidowna ist eines von vielen Beispielen dafür, wie rechtzeitige Hilfe die Lebensqualität älterer Menschen erheblich verbessern kann. Dabei geht es nicht nur um erledigte Hausarbeiten, sondern auch um einfache, aber so wertvolle menschliche Zuneigung.
Das Projekt „Häusliche Pflege“ bringt weiterhin Menschen zusammen, die sich auf zentrale Werte besinnen – Respekt gegenüber der älteren Generation, Mitmenschlichkeit und gegenseitige Unterstützung. Genau solche Projekte ermöglichen es älteren Menschen, sich umsorgt zu fühlen, ihre Würde zu bewahren und Zuversicht für die Zukunft zu haben.
Irina Folz
