You are currently viewing Tanzen im DeKuZ – ein Eintauchen in die Geschichte

Tanzen im DeKuZ – ein Eintauchen in die Geschichte

Für die Jugendlichen unseres Jugendklubs ist Tanzen mehr als nur schöne Bewegungen oder die Vorbereitung auf Konzerte. Durch jeden Tanz kommen wir mit der Kultur unserer Vorfahren in Berührung, spüren den Geist vergangener Zeiten und werden Teil einer Geschichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Sobald die Musik erklingt, werden wir wie in eine andere Epoche versetzt. Der Rhythmus erfasst uns allmählich, die Bewegungen werden natürlich, und wahrer Tanz entsteht. In solchen Momenten treten die alltäglichen Sorgen in den Hintergrund und weichen der Musik, den Emotionen und dem Gefühl der Einheit.

Zu Recht kann man den Choreografen Sandr Alexandrowitsch Kerber als die Seele unseres Kreises bezeichnen. Seine Geduld, seine Professionalität und seine Fähigkeit, in den Kursen eine herzliche Atmosphäre zu schaffen, verwandeln das Tanzen in eine kleine Geschichte – mit eigenem Charakter und eigener Stimmung.

In diesem Frühjahr haben wir die Tänze „Schilder-Milder“, „Polka“, „Ferne Liebe“, „Hopsa-Polka“ und „Ländler“ einstudiert und neben den deutschen Klassikern auch einen georgischen Tanz sowie eine Andischan-Polka für uns entdeckt. Jeder dieser Tänze ist eine eigene kulturelle Welt, und diese Begegnung erweitert stets unseren Horizont.

Bei Konzerten werden unsere Auftritte stets mit Lächeln und Applaus bedacht – und genau das inspiriert uns, uns weiter zu verbessern. Bei städtischen Veranstaltungen präsentieren wir stolz die deutsche Kultur, und der Ländler bleibt beim Publikum stets der Favorit.

Der Tanzkreis bedeutet für uns Freunde, lebhafte Eindrücke und eine lebendige Verbindung zur Geschichte unserer Vorfahren. Genau hier hören Traditionen auf, Vergangenheit zu sein, und leben in den Herzen einer neuen Generation weiter.

Dior Mamurov, Leiter des Jugendkreises