Das Navruz-Fest wurde in den Pavillons der nationalen Kulturzentren, die sich neben dem Gebäude des Komitees für interethnische Beziehungen befinden, groß gefeiert. Dieses Gelände in der Nähe des Parks „Dustlik“ ist nun ein fester Veranstaltungsort, an dem man das Leben und die Kunst aller Volksgruppen des Landes an einem Ort erleben kann.
Auch der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev, war bei dem Fest zu Gast und besuchte den Pavillon des Kulturzentrums der Deutschen in Usbekistan. Das Treffen fand in einer bewusst ungezwungenen Atmosphäre statt – ohne Protokoll und offizielle Distanz, „ohne Krawatten“. An einem kleinen Tisch mit traditionellem Streuselkuchen und Tee unterhielt sich der Präsident mit Vertretern des Zentrums: dessen Vorsitzenden Andrej Kern, der stellvertretenden Vorsitzenden Elena Mironowa sowie Irina Folz und Elena Liebenko. Sie trugen traditionelle deutsche Trachten, was dem Treffen eine besondere kulturelle Tiefe verlieh.
Nawruz ist ein Fest der Frühlingserneuerung und des Neujahrs, dessen Wurzeln noch in vorislamischen Traditionen liegen. Es wird am Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche, dem 21. März, begangen. An diesem Tag kommen die Familien zusammen, bereiten traditionelle Gerichte zu und pflegen Bräuche, die Erneuerung, Einheit und Hoffnung symbolisieren.
In diesem Zusammenhang erhält das Treffen des Staatspräsidenten mit Mitgliedern des DeKuZs eine zusätzliche Bedeutung. Navruz verkörpert Offenheit und Zusammenhalt – Werte, die sich in der Arbeit sowohl des Deutschen Zentrums als auch des Komitees für interethnische Beziehungen und in der Person von Shavkat Miromonovitsch selbst widerspiegeln. Der direkte Dialog mit der deutschen Minderheit zeugt von dem Bestreben, kulturelle Vielfalt nicht nur zu bewahren, sondern sie aktiv in das gesellschaftliche Leben des Landes einzubeziehen. Die Deutschen in Usbekistan schätzen diese Unterstützung und werden sich weiterhin für die Einheit der Völker einsetzen, die unter einem Himmel leben.
