Vom 27. bis 28. Februar 2026 fand in Taschkent im Rahmen des vom Bundesministerium des Innern (BMI) finanzierten Förderprogramms für die deutsche Minderheit ein Seminar zur Kompetenzförderung der Mitarbeiter des DeKuZs „Wiedergeburt“ statt.
An dem Seminar nahmen Vertreter der Regionalstellen des Kulturzentrums der Deutschen in Usbekistan aus Taschkent, Fergana, Buchara und Samarkand teil. Für alle war dies eine gute Gelegenheit, Kollegen aus anderen regionalen Zentren zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Anforderungen an die Projektumsetzung zu besprechen.
Im Rahmen des Seminars wurden grundlegende Informationen zum Förderprogramm für die deutsche Minderheit in Usbekistan behandelt, die Anforderungen des BMI und des BVA (Bundesverwaltungsamt) ausführlich erläutert sowie die wichtigsten Kriterien für die Projektförderung vorgestellt.

Besonderes Augenmerk wurde auf Fragen der Projektdurchführung und der Erstellung von Berichtsunterlagen gemäß den festgelegten Standards gelegt. Die Koordinatoren tauschten Erfahrungen aus und berichteten, welche Schwierigkeiten bei der Projektdurchführung auftreten und wie diese gelöst werden können.
Großes Interesse weckte die Diskussion über neue Projektideen für das Jahr 2027. Die Teilnehmer tauschten ihre Vorschläge aus, diskutierten mögliche Veranstaltungsformate und Entwicklungsrichtungen.
Das Seminar fand in einer konstruktiven und sachlichen Atmosphäre statt und unterstrich die Bedeutung einer systematischen Arbeit zur Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeiter der Regionalbüros. Die Durchführung solcher Fortbildungsveranstaltungen trägt dazu bei, die beruflichen Fähigkeiten der Mitarbeiter zu stärken, die Einhaltung internationaler Anforderungen sicherzustellen und die Arbeitseffizienz im Interesse der deutschen Minderheit in Usbekistan zu steigern.
